Wenn in bereits wenigen Tagen der Island-DLC für den Euro Truck Simulator 2 erscheint, startet für viele die Reise vermutlich in der Hauptstadt. Daher werfen wir nun einen detaillierten Blick nach Reykjavík, wo es einiges zu Entdecken gibt: Von berühmten Wahrzeichen am Hafen über ein dichtes Straßennetz bis zu Industrien, die das Wirtschaftsleben des Landes widerspiegeln.
Am eindrucksvollsten wirkt die Stadt mit ihren 140.000 Einwohnern in der Nähe des Wassers. Direkt am Hafen steht die Harpa, das Konzert- und Konferenzzentrum, dessen Glasfassade das Licht je nach Tageszeit anders einfängt. Das Gebäude wurde 2011 eröffnet und gehört seither zu den auffälligsten Bauwerken der Stadt. Gegenüber liegt die Zentralbank Islands, und in der Nähe fallen die gelben Leuchttürme des Hafens auf. Dazu kommt die Statue von Ingólfur Arnarson, der traditionell als Gründer Reykjavíks gilt.
Ein Stück weiter an der Küste wartet Sólfar – zu Deutsch Sonnenfahrt – eine im Jahr 1990 vom Künstler Jón Gunnar Árnason geschaffene Stahlskulptur, die an ein Wikingerschiff erinnert und aufs Meer hinausblickt. Von dort aus bietet sich zugleich der beste Blick auf die Silhouette der Stadt, über der die Hallgrímskirkja thront. Die Kirche misst 74,5 Meter und wurde 1986 nach vier Jahrzehnten Bauzeit fertiggestellt. Ihren Turm erkennst Du im Spiel von mehreren Stellen aus, schon auf dem Weg in die Stadt, sodass sie ihre markante Position auf einem Hügel mehr als erfüllt.
Bist Du mit dem LKW unterwegs, folgst Du wahrscheinlich der Straße 41, einer viel genutzten Verbindung zwischen Reykjavík und Keflavík. Sie führt durch die Stadt, vorbei an Gewerbegebieten und vielen interessanten Punkten, und endet an der bekannten Uferpromenade. Zusätzlich befährst Du ein kurzes Stück der Straße 49, die die Hauptstadt an die Ringstraße anbindet, welche sich einmal um die Insel herum zieht.
Auch in Sachen Fracht hat Reykjavík einiges zu bieten. Im Hafengebiet Sundahöfn, einem der wichtigsten Industrie- und Hafenbereiche der Stadt, liegen ein großer Containerhafen und ein Recyclingunternehmen. Im Vorort Garðabær warten ein IKA-Markt und ein Logistikzentrum. Zur Versorgung der Region trägt ein Öllager bei, welches Reykjavík und das Umland mit Kraftstoff beliefert. Etwas weiter draußen findest Du außerdem das Aluminiumwerk in Straumsvík, die erste und am längsten betriebene Aluminiumhütte des Landes. Östlich davon liegt bei der Straße 36 das Landwirtschaftsgebiet Mosfellsdalur, wo die Welt fast schon wie eine andere wirkt.
Wer sich in der Hauptstadt niederlassen will, kann hier eine Garage kaufen. Weitere Spiel-Infrastruktur umfassen einen Volvo-Händler, eine Werkstatt, eine Personalagentur und natürlich auch einen Busbahnhof für die kommende Coaches-Erweiterung. Jedoch liegt dieser im Spiel etwas anders als in der Realität, weil er so besser in den Maßstab der Karte passt.
Dass all das auf so engem Raum Platz findet, war für die Kartenbauer insgesamt die eigentliche Herausforderung: Das Zentrum liegt auf einer Halbinsel, und rundherum reihen sich die Vororte von Groß-Reykjavík. Straßennetz, Industrien und Wahrzeichen mussten sich den Platz teilen, damit trotzdem genug Raum für die Landschaft und die Ziele in der Umgebung blieb. Das Ergebnis ist eine Hauptstadt, in der Wahrzeichen, Hafen und Industrie dicht beieinanderliegen, die dennoch großflächig Möglichkeiten zum Erkunden bieten und auf Deine Lieferungen wartet.
Freust Du Dich schon auf Deine ersten Fahrten auf Island?







